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Needfinding Workshop in München: Maschinen und Geräte verfügbar halten

KI Service - Industrie 4.0

Needfinding Workshop in München: Maschinen und Geräte verfügbar halten

Immer wissen, was Kunden wollen, per Fernwartung auf Anlagen zugreifen und Servicebedarf prognostizieren können – beim Needfinding-Workshop in München brachten künftige Anwender von Service-Meister, dieses Mal schwerpunktmäßig aus dem Automotive Bereich, ihre Ideen ein. Das Projekt möchte eine offene und herstellerübergreifende Serviceplattform für den deutschen Mittelstand entwickeln.

Wirtschaft und Wertschöpfung wandeln sich zur Plattformökonomie. Dank Service-Meister wandelt sich der Service mit. Das Projekt entwickelt eine standardisierte Serviceplattform, über die sich Wartungsprozesse digital abbilden und unterstützen lassen soll. Das Erfolgsrezept: Hohe Nutzerorientierung – und das von Anfang an. So brachten die Anwenderunternehmen ihre Anforderungen in den Needfinding-Workshop am 28. Juni in München ein. Was den Teilnehmern dabei wichtig war: Zum Beispiel eine 360-Grad-Betrachtung ihrer Kunden. Möglich wird diese dann, wenn Auftraggeberdaten umfassend verfügbar sind. Welche Produkte sind im Einsatz? Wann fanden Servicearbeiten zuletzt statt? Und welche Erkenntnisse lassen sich aus den Daten für den jeweiligen Wartungsfall beim Kunden gewinnen? Mit künstlicher Intelligenz und smarten Werkzeugen liefert Service-Meister die Antworten und bringt Angebot und Nachfrage zusammen.

Stillstände und Betriebspausen verhindern

Service-Meister soll Servicewissen zur richtigen Zeit am richtigen Ort bereitstellen. Und dabei beispielsweise prognostizieren, wann sich Reparaturen am besten durchführen lassen. Unvorhergesehene Stillstände und unnötige Betriebspausen sollen sich verhindern und Instandhaltungsarbeiten einplanen lassen. Bleiben Elektromotoren, Industrieanlagen oder Weißwaren produktiv und einsatzbereit, freut das die Anwender. Die firmen-, abteilungs- und geräteübergreifende Idee von Service-Meister soll genau das möglich machen.

Servicedaten in die Produktentwicklung zurückspielen, um Maschinen zu verbessern und Schwachstellen zu erkennen – geht es nach den Workshop-Teilnehmern in München, soll die Serviceplattform auch das bieten. Ein Ziel, dass sich erreichen lässt, wenn sich Informationen und Erkenntnisse aus dem Serviceprozess in die Designphase zurückkoppeln lassen. Wenn Daten übergreifend fließen, verbessern Hersteller damit ihre Anlagen. Die Workshop Ergebnisse bestätigen somit auch im Bereich Automotive eine hohe Nachfrage und sehen einen Handlungsbedarf im Service Management von Händler- und Werkstattnetzwerken.  

Konzept für die Praxis

Über Service-Meister vermarkten Firmen ihr internes Servicewissen und schließen die Know-how-Lücke, die sich durch den Fachkräftemangel ergibt. Augmented Reality-Brillen helfen Technikern und befähigen auch geringer Ausgebildete bei ihrer Arbeit. Chatbots beschleunigen Wartungsprozesse und Apps stellen Fachwissen da bereit, wo es benötigt wird. Das Bundeswirtschaftsministerium hat das Team von Service-Meister beauftragt, das Konzept auf den Praxiseinsatz vorzubereiten. Zum Konsortium gehören USU Software, das Karlsruher Institut für Technologie, die Beuth Hochschule für Technik Berlin und der eco Verband der Internetwirtschaft.

Hier geht es zum ausführlichen Ergebnisbericht des Workshops.

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