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Die Schnellboote

KI Service - Industrie 4.0

Eine offene KI-Plattform für alle Serviceprozesse: das ist das Ziel von Service-Meister. Um KI-Funktionen zu entwickeln, setzt das Projekt auf sechs Schnellboote, die nicht nur Herausforderungen im Industrieservice lösen – sondern nebenbei auch drängende Fragen des Klimawandels beantworten.

Das Schnellboot KROHNE / inovex

Wasserstände aus der Ferne im Blick behalten, Abflussmengen bestimmen und Probleme erkennen

Ayyeka macht Abwassersysteme über das Internet of Things (IoT) intelligent. So behalten Kunden der Tochter von KROHNE ihre Versorgungs-, Kanal- und Leitungsnetze aus der Ferne im Blick. IoT-Services wie diese sind gefragt. Denn der Klimawandel verlangt nach smarten Wassermanagementlösungen. Fällt mehr Regen im Winter und nur noch vereinzelt starker Niederschlag im Sommer, kann das Abwasserleitungen an ihre Grenzen bringen. Die Folge der Extremwetterlagen: Überschwemmungen und Hochwasser.

Ayyeka möchte das verhindern. Mit seinen IoT-Lösungen setzt der Anbieter auf der Plattform des Prozessindustriespezialisten KROHNE auf, die Service-Meister smart weiterentwickeln wird. Dazu bilden KROHNE und das IT-Projekthaus inovex eines von sechs Schnellbooten. Beide Partner wollen in ihrem Use Case KI-Funktionen realisieren und allen Nutzern der Plattform von KROHNE anbieten. Die neuen Module sollen beispielsweise Sensordaten mit KI-Methoden visualisieren, Störungen vorhersagen und die Einsatzplanung optimieren. Das Ergebnis: Nicht nur intelligentere Abwassermanagementsysteme für die Kunden von Ayyeka, sondern für alle Nutzer der IoT-Plattform – mehr als 100 Millionen Datensätze verwaltet KROHNE bereits.

Zu den beiden Firmen:

inovex ist ein innovations- und qualitätsgetriebenes IT-Projekthaus mit dem Leistungsschwerpunkt „Digitale Transformation“. Über 350 IT-ExpertInnen unterstützen Unternehmen umfassend bei der Digitalisierung und Agilisierung ihres Kerngeschäfts und bei der Realisierung von neuen digitalen Use Cases.

KROHNE ist Ihr zuverlässiger Partner für Prozessinstrumentierung und -Automatisierung. Als unser Kunde profitieren Sie von unserer Fähigkeit, für Ihre Anwendungen die passenden messtechnischen Lösungen zu finden. Wir bieten ein komplettes Produktportfolio, branchenspezifische Systemlösungen und ergänzende Services.


Das Schnellboot WÜRTH / grandcentrix

Serviceprozesse beschleunigen, Störungen remote erkennen

Innovationen für den Einzelnen, die später der Allgemeinheit nutzen – das ist die Idee von Service-Meister. Und auch die Idee im Use Case von Montageexperte WÜRTH und Systemhaus grandcentrix. Die 2019 erscheinenden Powertools von WÜRTH umfassen Werkzeuge, die erstmals vernetzt sind, somit Daten sammeln und übermitteln können. Informationen, die sich analysieren lassen, um Serviceprozesse zu beschleunigen und Störungen aus der Ferne zu erkennen. Der Use Case setzt daher auf Predictive Maintenance. Und auf Daten aus der Serviceorganisation selbst: Ob per Telefon, E-Mail oder Website – KI-Verfahren analysieren Serviceberichte und IoT-Daten der Geräte. Denn lassen sich Incidents und Serviceanfragen aufeinander beziehen, verbessert das die Servicequalität und schafft außerdem neue Möglichkeiten für den Selfservice.

Zu den beiden Firmen:

Würth ist Weltmarktführer im Vertrieb von Produkten der Befestigungs- und Montagetechnik. Die Würth-Gruppe besteht aktuell aus über 400 Gesellschaften in mehr als 80 Ländern und beschäftigt über 77.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte die Würth-Gruppe einen Umsatz von 13,6 Milliarden Euro

grandcentrix ist qualitätsführender IoT Solution Provider für Smart Products, Internet of Things, Smart Home und Smart Energy. Mit seinen über 150 Mitarbeitern an den Standorten Köln und Dortmund deckt grandcentrix die vollständige Technologie- und User-Experience-Expertise für zukunftssichere IoT-Großproduktionen ab.


Das Schnellboot Open Grid Europe / USU

Anomalien erkennen, Servicebedarf prognostizieren

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Probleme automatisch klassifizieren und remote lösen: Open Grid Europe transportiert Erdgas durch sein 12.000 Kilometer langes Fernleitungsnetz. Der Netzbetreiber ist dazu verpflichtet, seine Kraftwerks-Kennzeichnungs-Systeme qualitätsgesichert aus der Ferne zu überwachen. Dazu betreibt Open Grid Europe ein eigenes Competence Center, das in den Datenströmen aller rund 850 Sensoren Auffälligkeiten entdecken soll. Gemeinsam mit USU Software, dem größten europäische Anbieter für IT- und Knowledge-Management Software, möchte Open Grid Europe sein Monitoring mit KI weiterentwickeln. Das Ziel: das Service-Knowledge-Management verbessern, Anomalien automatisch erkennen und Wartungsbedarf prognostizieren. Zudem sollen Techniker mit KI-basierten Chatbots auch komplexe Probleme lösen.

Zu den beiden Firmen:

OGE Die Open Grid Europe GmbH OGE (bis Ende August 2010 E.ON Gastransport GmbH) mit Sitz in Essen ist ein Fernleitungsnetzbetreiber für Erdgas. OGE betreibt in Deutschland das größte Fernleitungsnetz mit einer Länge von rund 12.000 km, u. a. über seine Beteiligungen an den Pipelines MEGAL, TENP, NETRA, DEUDAN etc. OGE ist Teil des Marktgebiets NetConnect Germany.

Die USU Gruppe ist der größte europäische Anbieter von IT- und Enterprise-Service Managementlösungen. Dabei kann die USU als einziges Unternehmen am Markt fertige Lösungen für alle Bereiche des technischen Service vorweisen.


Das Schnellboot Trumpf / USU

Probleme automatisch diagnostizieren, Wartungskosten reduzieren

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Serviceeinsätze effizient planen, Maschinendaten automatisch diagnostizieren – das sind Ziele im Schnellboot von TRUMPF und USU Software. Denn: Werkezugmaschinen von TRUMPF sind komplex, Betriebs- und Wartungskosten beeinflussen die Entscheidung der Käufer. Die Lösung liefert die richtige Kombination aus Sensorik, Diagnoseverfahren und KI-Know-how. So sollen die Maschinen selbstständig Probleme diagnostizieren und analysieren können, um Ergebnisse an eine Cloud-Plattform zu transferieren, wo sie sich differenziert auswerten lassen. Die Folge: Wartungstickets lassen sich automatisieren und Informationen in einem kontinuierlichen Lern- und Verbesserungsprozess nutzen. Das steigert die Anlagenverfügbarkeit und reduziert Wartungskosten.

Zu Trumpf

Trumpf. Die Produktionstechnik weiter zu entwickeln, sie wirtschaftlich, präzise, zukunftssicher und vernetzt zu gestalten – das ist unsere Aufgabe. Wir sind Markt- und Technologieführer bei Werkzeugmaschinen und Lasern für die industrielle Fertigung und wirken mit unseren Innovationen in nahezu jeder Branche.


Das Schnellboot Atlas Copco / USU

Qualität steigern, Anlagen verfügbar halten

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Produktionsprozesse überwachen, Stillstände verhindern – Atlas Copco klebt und fügt, um etwa Leitungen bei seinen Kompressoren zu verbinden. Bei Problemen in der Fertigung stockt es nicht nur in einer Fabrik. Ausfälle bedrohen das gesamte Zulieferernetzwerk und die Qualität aller Erzeugnisse. Um Ausschuss zu reduzieren und Anlagen verfügbar zu halten, setzt Atlas Copco auf KI. Gemeinsam mit USU Software arbeitet Atlas Copco an einem Service Knowledge-Management-System, das Klebe- und Fügeprozesse mit KI überwacht, um Produktionsfehler und -abweichungen im laufenden Betrieb zu erkennen. Damit das System Techniker in den Fabriken automatisch alarmiert, sind zahlreiche Daten- und Sensorquellen einzubinden. Am Ende soll die KI Fehler eigenständig identifizieren und dazu auch auf historische Daten von Serviceeinsätzen zugreifen können. Der Vorteil: Ursachen lassen sich präziser bestimmen.

Zu Atlas Copco

Atlas Copco ist seit über 60 Jahren in Deutschland vertreten. Das Unternehmen begann am 21. März 1952 als Atlas Diesel GmbH in Essen-Kupferdreh mit vier Beschäftigten. Die deutsche Vertriebsgesellschaft in Essen war die erste Auslandsniederlassung des schwedischen Konzerns. Heute ist Atlas Copco in über 180 Ländern präsent.



Das Schnellboot KEB / USU

Außeneinsätze planen, Ersatzteile beschaffen

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Servicedaten effizient sammeln, in Echtzeit automatisch auswerten und kontextbezogen bereitstellen – der Use Case von Antriebsexperte KEB und USU Software setzt auf einen umfangreichen Informationspool. Das Schnellboot verarbeitet nicht nur Daten aus Sales, Service und Kundenkommunikation, sondern zudem Fehlerbeschreibungen und Liveereignisse wie Alarmmeldungen und Maschinenzustände. Ob Video, Augmented Reality oder Chatbot – Ergebnisse der KI-Analysen sollen sich, je nach Serviceanwendung, in unterschiedliche Tools integrieren lassen. Automatisch sollen Techniker so Unterstützung erhalten. Und Recommender-Engines sollen dabei helfen, Außendiensteinsätze zu planen und Ersatzteile zu beschaffen.

Zu KEB

KEB hat sich seit der Gründung 1972 bis heute zu einem weltweit agierenden mittelständischen Unternehmen entwickelt, für das mehr als 1.400 Menschen; über 900 davon am Hauptsitz Barntrup in Ostwestfalen – arbeiten. KEB entwickelt, produziert und vertreibt eine breite Produktpalette aus Komponenten der industriellen Automatisierungstechnik mit dem Fokus auf elektrische Antriebs- und Steuerungstechnik.