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info@servicemeister.org

Das Konsortium

KI Service - Industrie 4.0

Das Konsortium

Projektkoordinator:
Henrik Oppermann, USU Software AG
Rüppurrer Str. 1, 76137 Karlsruhe
Email: info@servicemeister.org
Tel.: +49 721-97903103


Konsortium:
– Beuth Hochschule für Technik Berlin
– eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.
– Karlsruher Institut für Technologie
– USU Software AG


Karlsruher Institut für Technologie.
Das Karlsruhe Service Research Institute (KSRI) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) betrachtet Dienstleistungsnetzwerke sowohl aus der wirtschaftswissenschaftlichen, ökonomischen sowie aus informationstechnischer Sichtweise. Damit bilden Smart Services das Mittel der Wahl zur gemeinsamen Wertschöpfung von Partnern und zur Unterstützung von Wertschöpfungsnetzwerken durch moderne Informations- und Kommunikationstechnologie. Schwerpunkte stellen hierbei einerseits die technische Umsetzung solcher Smart Services, z.B. durch Machine Learning, andererseits aber auch deren Monetarisierung in Formm von datengetriebenen Geschäftsmodellen dar. Ein weiteres Merkmal des KSRI ist zudem, dass es komplexe Zusammenhänge nicht aus individueller, sondern aus einer Ökosystemsicht analysiert. Das KSRI verfügt über weitreichende Netzwerke in die Industrie und die Wirtschaft, welche zur Sicherung der Nachhaltigkeit der Projektergebnisse genutzt werden. Diese umfassen neben Industriepartnern wie IBM, Bosch, BMW und ABB auch zahlreiche Praxispartner aus nationalen und internationalen Forschungsprojekten sowie ein breites Spektrum an mittelständischen Unternehmen in der Technologieregion Karlsruhe und darüber hinaus. Ebenfalls kann das KSRI auf langjährige Erfahrung mit laufenden (z.B. BigDieMo, STEP) und ehemaligen (z.B. DELFIN, Social Crowd, INSPIRE, xLime) BMBF-, BMWi- und EU-geförderten Projekten zurückblicken. Zudem verknüpft das KSRI aktuelle Forschungsprojekte mit seinen Lehraktivitäten, was zu einer hohen Sichtbarkeit von Forschungsprojekten unter Studierenden führt. Im Rahmen der Lehraktivitäten des KSRI ist insbesondere auch das Service Design Thinking Programm zu erwähnen, im Rahmen dessen Studierenden die Innovationsmethodik des Design Thinkings an praxisrelevanten Aufgaben praxisnah gelehrt wird. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts werden durch diese Positionierung eine breite Nutzung in der Forschung und Lehre sowie der Industrie und in Fachverbänden finden. Dafür greift das KSRI auf sein ausgeprägtes Netz an Partnern sowohl innerhalb der Wissenschaft als auch der Industrie zurück. Zudem organisiert das KSRI regelmäßig den Karlsruhe Service Summit (KSS) zum direkten Austausch von Wissenschaft und Industrie mit dem Fokus auf aktuellen Neuerungen im Bereich der Digitalen Service Systeme.


USU Software AG.
Die USU Software AG ist der größte europäische Anbieter von IT- und Enterprise-Service-Managementlösungen. Dabei kann die USU als einziges Unternehmen am Markt fertige Lösungen für alle Bereiche des technischen Service vorweisen. Der Umfang unserer Lösungen geht von der automatischen und intelligenten Maschinendatenauswertung (wir entwickelten und betreiben das größte System der Welt für Predictive Maintenance), über eine von weltweit zwei vollständig ITILzertifizierten Lösungen für Service Management bis hin zu wissensbasierten Lösungen zur Unterstützung von Servicemitarbeitern. Die USU Gruppe hat über 1000 Kunden und verfügt daher über ein großes Netzwerk an Unternehmen, die für die Umsetzungsphase von Service-Meister als aktive oder assoziierte Partner in Frage kämen. Unsere Forschungsabteilung hat in dem Projekt STEP aus dem Förderprogramm Smarte Service Welt mit dem KSRI zusammen bereits Grundlagen und Erkenntnisse zu digitalisiertem Service im Zeitalter von Industrie 4.0 erarbeitet, die im Projekt Service-Meister genutzt werden können. Darüber hinaus haben wir mit dem Smart Data Projekt SAKE (Semantische Analyse Komplexer Ereignisse) bewiesen, dass wir Projekte erfolgreich in die Verwertung überführen können. So ist aus SAKE der Geschäftsbereich KATANA entstanden (bereits 16 Mitarbeiter), der sich mit der intelligenten Auswertung von Maschinendaten beschäftigt. Zu den Kunden von KATANA zählen Maschinenbaukonzerne wie HEIDELBERG (D) oder Trumpf (D). Zu den Kunden des Bereichs Service Management zählen u.a. Jungheinrich, Voith oder Putzmeister. Die USU hat Expertise in den Bereichen Plattformaufbau, Maschinendatenanalyse, Servicemanagement und wissensbasierte Chatbots und ist thematisch damit hervorragend für Service-Meister aufgestellt. Darüber hinaus sind wir in zahlreichen Verbänden vertreten und aktives Mitglied im VDMA (Verein Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer) und KVD (Kundendienstverband Deutschland). Wir veranstalten jedes Jahr mit der USU World (www.usu.world/de/) einen eigenen Fachkongress zum Thema Service Management und Digitalisierung, bei dem mehr als 500 Besucher in zahlreichen Vortragsreihen informiert werden.


eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.
Der eco Verband der Internetwirtschaft vertritt 1.100 Unternehmen aus 70 Ländern mit Standort Köln und Berlin und einem Verbindungsbüro in Brüssel. Er ist der international richtungsweisende Kompetenzverbund und Netzwerkpartner für Wirtschaft und Politik zur Stärkung digitaler Infrastruktur- und Diensteanbieter und zur Beförderung eines Ökosystems internetbasierter Produkte und Anwendungen, die Treiber der fortschreitenden Digitalisierung in Deutschland, Europa und der Welt sind. Zum eco gehört der Internet Service DE-CIX mit Hauptstandort Frankfurt als größter Peeringknoten der Welt und weiteren Standorten von Indien bis USA. Mit der Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen am Standort Deutschland liefert eco einen wichtigen Beitrag zur Erlangung digitaler Souveränität. Rechenzentren, Cloud Services und Breitbandinfrastrukturen sind essentiell für die deutsche Wirtschaft zur Anwendung digitaler Technologien. Mit den Leitlinien zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz2 hat eco maßgebliche Handlungsfelder zur erfolgreichen Nutzung von KI benannt und moderiert diese Anforderungen mit Politik, Wirtschaft und relevanten Interessenvertretungen. Darüber hinaus besitzt eco eine umfangreiche Expertise zu Sicherheitsfragen und KI3 und hat diese auf dem Digitalgipfel 2018 vorgestellt.


Beuth Hochschule für Technik Berlin. Bereits jetzt schon gehört die Beuth-HS zu den führenden Gruppen für Neural-Text-Mining in Deutschland und kann zahlreiche Anwender in der Wirtschaft, z.B. SpringerNature, Exasol AG, Cloudera Inc, Zalando SE, Siemens SE, mobile.de/eBay etc GmbH. vorweisen. Relevante Vorarbeiten umfassen H2020 FashionBrain, BMWi Smart Data Web oder BMWi PLASS. Die Analyse von Maschinen und die Diagnostik von Vorgängen hat auch Ähnlichkeiten zu medizinischen Projekten der DATEXIS Gruppe, i.B. BMWi MACSS (mit SAP und Charité) sowie BMWi Smart-MD (mit Helios, Ada Health und Charité). Die Beuth-HS wird im Vorhaben die DATEXIS Neural Text Mining Suite (Zitate siehe unter Vorarbeiten) weiter für den Schwerpunkt Industrie ausbauen. Ausbaustufen sind Verfahren für das Entity Linkage für Textrepräsentationen, Ko-Referenzauflösung, Sentence Classification und Aspekt-orientierte Sentiments. Ebenfalls wird die Beuth-HS den Schwerpunkt Information Retrieval mit neuronalen Chatbots (bzw. Dialog-basierte Chatbots) erweitern, z.B. für Multi-Hop Question Answering mit Transformer-Architekturen oder der Intent Detection. Potentielle Anwender sind Unternehmen, die Chatbots im Service Bereich vermarkten oder betreiben wollen, z.B. Krohne-Messtechnik GmbH aus Duisburg oder die MunichRe (zu denen die Beuth-HS DATEXIS Gruppe enge Kontakte hält), die selbst große Datenbanken von Reports vorhält.